„Über die Sorge für das gemeinsame Haus“

(von Yvonne Püttmann)

Der erste Freitag im September ist der „Ökumenische Tag der Schöpfung“. Gefeiert wird er von allen Mitgliedskirchen, die zur ökumenischen Arbeitsgemeinschaft ACK gehören. Mit dem ökumenischen Schöpfungstag sind das Gebet zu Gott, unserem Schöpfer, und der Einsatz für die Bewahrung der Schöpfung verbunden. Diesen Tag gibt es seit dem Jahr 2010 – also noch gar nicht so lange!!

„Fridays for future“ und viele weitere Klimaaktionen zeigen, dass Umweltschutz ein hochaktuelles und wichtiges Thema ist. Schließlich geht es um unseren Lebensort und unsere Zukunft!
Für Christ*innen bedeutet Umweltschutz aber noch mehr; nämlich die Bewahrung der Schöpfung. Diese sperrige Formulierung meint den Auftrag, den Gott Adam und Eva – und damit jedem Menschen – mitgegeben hat: sich um die Erde zu kümmern und dafür zu sorgen, dass das, was Gott geschaffen hat, nie ganz zerstört wird.
Aber diese Sorge um die Erde ist nicht leicht. Das hat auch Papst Franziskus in seiner Umweltenzyklika „Laudato Si“ festgestellt. Sie trägt den Untertitel „Über die Sorge für das gemeinsame Haus“.

Hier findet ihr einen Vorschlag, wie ihr  euch anhand der Enzyklika (= päpstliches Rundschreiben)
dem Thema Umweltschutz, Bewahrung der Schöpfung und Klimapolitik nähern könnt, und der in ähnlicher Weise beim bundesweiten Kolpingjugend-Event „Sternenklar“ 2018 durchgeführt worden ist: Workshop „Coffee to Si“.

 

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