Christkönig

(von Christian Elbracht)

 

"Wie ist Gott?" So fragte es der junge Königssohn seine Erzieher. Und die Lehrer und Erzieher am königlichen Hofe zerbrachen sich den Kopf.


Ein Page wusste Rat: „Prinz, steig herab von deinem Thron und tausche mit mir die Kleider!“

 

Prinz und Page tauschten die Kleider, dazu stieg der Prinz vom Thronsessel, der Page aber setzte sich anschließend darauf. 

 

Der Page erklärte: „So ist Gott. Er wird Mensch, einer von uns, er kommt zu uns, gibt uns das Kleid der Unsterblichkeit zurück, erhebt uns zu Königskindern und Erben des Himmels.“

Bild von David Mark auf Pixabay

Was die Parabel beschreibt, beschreibt Paulus im Brief an die Philipper so: 

Seid untereinander so gesinnt, wie es dem Leben in Christus Jesus entspricht:
Er war Gott gleich, hielt aber nicht daran fest, Gott gleich zu sein,
sondern er entäußerte sich und wurde wie ein Sklave und den Menschen gleich.
Sein Leben war das eines Menschen;
er erniedrigte sich und war gehorsam bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz.
Darum hat ihn Gott über alle erhöht
und ihm den Namen verliehen, der größer ist als alle Namen,
damit alle im Himmel, auf der Erde und unter der Erde ihr Knie beugen
vor dem Namen Jesu und jeder Mund bekennt:
Jesus Christus ist der Herr zur Ehre Gottes, des Vaters.

                                                                                                                        (Phil 2,5-11)

So ist Gott. 
Das ist sein Weg: Zu uns.
Das ist seine Königswürde: Hingabe.

Und wir?
Ist sein Weg unser Weg?