Gutes tun, fröhlich sein und die Spatzen pfeifen lassen!

(von Markus Wippermann)

Dieser Satz stammt von Johannes Bosco. An diesen Heiligen denkt die Kirche am 31. Januar. Papst Johannes Paul II. nannte ihn „Vater und Lehrer der Jugend“. Als Halbwaise groß geworden, lagen ihm die jungen Menschen, gerade die vernachlässigten, sehr am Herzen. Zur Zeit der Industrialisierung hat er sich in Turin gerade der Jugendlichen angenommen, die von den neuen Entwicklungen nicht profitieren konnten, keine Perspektive hatten. In den von ihm gegründeten Oratorien fanden sie einen Lebens- und Glaubensort. Ihm gelang es vor allem, die Herzen der jungen Menschen zu erreichen. Sein Erziehungsstil baute nicht auf Bestrafung, sondern er setzte auf Liebe und Begegnung auf Augenhöhe.


Johannes Bosco kann uns auch heute ein Vorbild sein. Gerade in der Jugendarbeit. Mit der Digitalisierung erlebt die Menschheit wieder eine Zeitenwende, die sie vor große Herausforderungen stellt. Junge Menschen können möglicherweise wieder zu Leidtragenden einer Wendezeit werden. Durch unsere Jugendarbeit wollen wir dazu beitragen, dass sie mit ihren Fragen und Bedürfnissen nicht auf der Strecke bleiben, dass wir nicht nur technisch denken und optimieren, sondern weiterhin der Mensch im Mittelpunkt stehet, dass ihnen mit Herz begegnet wird.

 

Jesus stellte ein Kind in ihre Mitte (vgl. Mk 9,35-37). In unseren Gruppen und Verbänden ahmen wir sein Beispiel nach.

 

Weiteres Material zu Johannes Bosco findet ihr hier.

 

 

Bildnachweis:

Soatzen: von Nicholas Demetriades auf Pixabay

Don Bosco: https://www.donbosco.de/Ueber-uns/Don-Bosco